Hohen-Sülzen im SWR Fernsehen - "Hierzuland" zeigt am 18.2. ein Porträt der Bahnhofstraße

Schon seit mehreren Jahren sendet das SWR Fernsehen in der Reihe
"Hierzuland" liebevolle Ortsporträts. Der achteinhalb Minuten lange Beitrag über die Bahnhofstraße in Hohen-Sülzen wird am Samstag, den 18. Februar, um 18.05 Uhr noch einmal gezeigt.

Die Bahnhofstraße in Hohen-Sülzen führt natürlich zum Bahnhof. Seit 1873 verkehrte hier die so genannte "Ludwigsbahn", von Monsheim nach Grünstadt und Alzey. Damals führte allerdings nur ein Feldweg zum "Ludwigsbahnhof" hinauf. Heute ist dort eine mit Linden bestandene Allee, die unter Naturschutz steht - und weil man in Hohen-Sülzen jeden Anlass zum Feiern nutzt, gibt es inzwischen alljährlich im Juni ein  "Lindenblütenfest". Rund 50 Häuser stehen an der Bahnhofstraße, die ungefähr zwischen dem Rathaus - einem reizvollen Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert - und dem Bahnhof verläuft. Manche Bauern- und Winzerhäuser stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, andere - in Bahnhofsnähe - wurden zwischen 1950 und 1990 gebaut. Hier wohnen oft "Reingerutschte", die z.B. in Offstein in der Zuckerfabrik oder bei der BASF in Ludwigshafen arbeiten.
Mittendrin macht die Bahnhofstraße einen Bogen; Bänke und ein Tisch laden zum Rasten ein, im Schatten der "Friedenseiche", gepflanzt nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und neben einem wenig
kriegerischen, eher anmutigen Denkmal, einer "Germania". Wer Läden oder eine Gaststätte sucht, hat es schwer: Im kleinen Hohen-Sülzen gibt es das eigentlich gar nicht. Mit Ausnahmen. Kommt man am Freitag- oder Samstagabend, ist in der Bahnhofstraße der "Laininger Hof" geöffnet, eine Dorfschänke, die ein Hobby-Wirt Hubert Laininger betreibt.
Oder man probiert Wein beim Winzer, z.B. im Öko-Weingut der Familie Blasius - und auch Apfelsaft aus eigener Herstellung gibt es hier zu kaufen. Auf den zweiten Blick ist in der Bahnhofstraße also manches zu entdecken.
Auch ein 100 Jahre alter, denkmalgeschützter Wasserspeicher. Die Nachbarschaft ist fast "Multi-Kulti": Österreich ist vertreten, eine Familie aus Ungarn, Anwohner aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin - und ein Kanadier aus Holland!
Hierzuland trifft viele starke, selbstbewusste Frauen in der Bahnhofstraße, die ein Mal im Monat im Laininger Hof zur "Ladies Night" zusammenkommen.


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