Flörsheim-Dalsheimer Aussichtsturm mit Blick über historischen Ortskern und Rheinebene feierlich eröffnet

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Aussichtsturmes kann die meistprämierte Weinbaugemeinde Deutschlands mit einem weiteren touristisches Highlight aufwarten.

An exponierter Stelle oberhalb von Flörsheim-Dalsheim ist seit Jahrzehnten ab dem Spätsommer die Sendeanlage für die Starenabwehr untergebracht. Von diesem erhöhten Punkt aus erreichen die Impulse der Steuerung fast jeden Winkel der Gemarkung und aus einer in luftiger Höhe auf einem Metallgestell platzierten Blechkabine konnte vor vielen Jahren auch noch der Wingertschütz die Flörsheim-Dalsheimer Weinberge überblicken.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Wingertschütz wird nicht mehr benötigt und der Anblick der Kabine war eher zum Ärgernis geworden, zumal sich das Bauwerk unmittelbar neben einem denkmalgeschützten Trullo befindet.
Auf Anregung von Ratsmitglied Hans-Rupert Bollinger entschloss sich die Gemeinde daher, Fundament und Grundkonstruktion zu nutzen, um eine frei zugängliche Aussichtsplattform zu errichten und damit eine besondere Attraktion für Einheimische und Gäste zu schaffen.
„Wir waren erleichtert, als die Zustimmung der Denkmalschutzbehörde bereits mit einer einzigen e-mail erteilt wurde,“ berichtete Ortsbürgermeister Volker Henn bei der offiziellen Einweihung der gelungenen Edelstahlkonstruktion pünktlich zum Beginn der Dalsheimer Kerwe. Zahlreiche Besucher – darunter die Dalsheimer Kerweborsch Martin Barthold und Tobias Rohrwick sowie das „Fräulein von Flörsheim“ Hanna Christmann – hatten bei herrlichem Spätsommerwetter den Weg auf die „Dalsheimer Steig“ gefunden und konnten einen fast ungetrübten Blick über Flörsheim-Dalsheim in die Rheinebene und den Odenwald genießen.
Volker Henn dankte vor allem dem Statiker Harald Jansohn aus Worms, der die notwendigen Berechnungen für die Ortsgemeinde unentgeltlich erbracht hatte, aber auch dem Metallbauunternehmen Kloster für die qualifizierte Ausführung der Arbeiten. Sein besonderer Dank galt den Ratsmitgliedern Jürgen Jung und Jürgen Oliva, die in Eigenleistung noch eine Zugangstreppe vom betonierten Wirtschaftsweg bis zum Aufstieg des eigentlichen Aussichtsturmes erstellt hatten. Außerdem hob der Ortsbürgermeister lobend die Bereitschaft des Weingutes Schales als Grundstückseigentümer hervor, der Gemeinde die unentgeltliche Nutzung zu gestatten, wodurch das Vorhaben überhaupt erst möglich wurde.
VG-Bürgermeister Ralph Bothe gratulierte der Gemeinde zu dem gelungenen Projekt und lobte alle Beteiligten, die beharrlich an der Umsetzung mitgewirkt haben. „Unsere Tourist-Information kann nur mit den Angeboten werben, die auf örtlicher Ebene durch Gemeinde, Vereine oder Privatinitiative geschaffen werden,“ betonte Bothe. „Die neue Aussichtsplattform fügt einen weiteren interessanten Baustein zu unserem touristischen Angebot hinzu.“
Die Aussichtsplattform hat eine konstruktive Höhe von etwa 4 Metern, befindet sich aber wegen des Geländeverlaufs mehr als 5 Meter über dem Niveau des Wirtschaftsweges. Sie ist ganzjährig begehbar und soll im Frühjahr noch mit einer Übersichtskarte zur besseren Orientierung versehen werden. Die Baukosten in Höhe von rund 12.000 Euro wurden von der Gemeinde Flörsheim-Dalsheim getragen.

Lesen Sie auch den Bericht im online-Portal der Wormser Zeitung

Eröffnung des Aussichtsturmes
Eröffnung des Aussichtsturmes

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